Archiv der Kategorie: Energiewende Nandlstadt

Windkraft – Antrag zu Bürgerbeteiligung

Die UWN-Fraktion hat folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hartl,
Sehr geehrter Herr Reithmeier,

aus aktuellem Anlass (beigefügtes Schreiben der BBV Landsiedlung bzgl. der Übergabe der Planung und des Baus der Windkraftanlagen an tetra r.e. GmbH) bittet die UWN Fraktion um Behandlung und Besprechung dieser Thematik bei der nächsten Marktratssitzung im November 2017.

Dazu würden wir Sie bitten, die neuen Ansprechpartner Herrn Vitus Hinterseher und Herrn Stephan Schinko oder deren Vertreter einzuladen, damit diese ihre weitere geplante Vorgehensweise  – vor allem hinsichtlich einer möglichen Bürgerbeteiligung an dem Windkraft-Projekt – darlegen können.

Des Weiteren bittet die UWN Fraktion darum alle diesbezüglichen Unterlagen, die die Verwaltung von der BBV Landsiedlung und der tetra r.e. GmbH in Bezug auf den Projektübergang erhalten hat, im Vorfeld an die Marktratsmitglieder weiterzuleiten.

Wir bitten Sie diesen Antrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf die Tagesordnung der Gemeineratssitzung zu setzen und zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Maria Rauscher                                                                  Gerhard Betz

UWN Fraktionssprecherin                                               1. UWN Fraktionsvorsitzender

Aktueller Stand zu Stromladestationen für E-Bikes

Nachdem unser Antrag zur Errichtung einer Ladestation für E-Bikes am Waldbad zunächst abgelehnt wurde, haben wir uns nochmal mit Tourismusreferenten, Waldbadreferenten und der Marktverwaltung getroffen, um ein weiteres Vorgehen zu besprechen.
Dabei wurde die Umsetzung einer vom Marktrat geforderten Marktanalyse erörtert. Als Möglichkeit hierzu wurde ein Fragebogen ins Auge gefasst, der am Waldbad verteilt werden kann. Außerdem wird sich noch über mögliche Zuschüsse bei Tourismusverband und dem Erholungsflächenverein erkundigt und es werden potentielle Sponsoren angesprochen.
Als Standort wurde der Platz an den bereits vorhandenen Fahrradständern für gut befunden.

Wir werden das Thema weiter verfolgen, da wir eine solche Ladestation für eine gute Sache halten. Wir möchten damit Vorreiter für die Förderung von Elektromobilität werden und der zunehmenden Verbreitung von E-Bikes Rechnung tragen. Natürlich versprechen wir uns damit auch eine Förderung des örtlichen Tourismus. Wir hoffen, unsere Idee der Ladestation noch umsetzen zu können.

 

Antrag auf Anschaffung und Installation von Stromladestationen für Elektroautos und E-Bikes

Die UWN Fraktion stellt einen Antrag auf Anschaffung und Installation von Stromladestationen für Elektroautos und E-Bikes. Eine derartige Ladestation (für E-Bikes) soll am Waldbad, als häufiges Ausflugziel- vor allem mit dem Rad- und frequentiertes Naherholungsgebiet im Landkreis Freising installiert werden. Die Installation einer zweiten Ladestation (für Elektroautos und E-Bikes) wäre zentral in der Ortsmitte gegenüber dem Rathaus/ Ecke Bäckerei Gabelsberger sinnvoll. Derartige Fortbewegungsmittel fördern eine umweltfreundliche Mobilität und ihre Nutzung sollte daher von der Gemeinde gefördert werden. Dieser Antrag wird am 11.02.2016 im Markrat behandelt.

Links zum Thema: Windkraft, Atomkraft, Erneuerbare Energieen

Markt Nandlstadt Windkraft

Landkreis Freising Energiewende

http://www.wind-ist-kraft.de/windkraft-und-die-nebenwirkungen/

VIDEO ZUR ATOMKRAFT  http://www.youtube.com/watch?v=hbMYjCeTjuY&feature=youtu.be

http://www.bund-naturschutz.de/fakten/energie/positionspapiere/windkraft.html

http://www.energieatlas.bayern.de/thema_wind/faq.html#schattenwurf

http://www.stmug.bayern.de/umwelt/oekoenergie/

http://www.lfu.bayern.de/oeib/index.htm

http://www.bbv-ls.de/wind

Grundidee Nahwärme Nandlstadt

Nahwärmenetz Nandlstadt

Ein Nahwärmenetz ist ein Leitungsnetz das Wärme von einem zentralen Wärmeerzeuger (z.B. Blockheizkraftwerk, BHK) zu den div. Verbrauchern (öffentliche Gebäude, Wohnhäuser) bringt.

Die Wärme in diesem BHK wird überwiegend über regenerative Energieträger (Hackschnitzel, Solar, Erdwärme udgl.) erzeugt.  Gebäude die an das Nahwärmenetz angeschlossen sind, werden unabhängiger von Öl-, Gas- od. Stromkosten.

Die Wärme gibt es natürlich auch in einem Nahwärmenetz nicht umsonst, jedoch ist die Preisgestaltung nachvollziehbarer und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Nicht die großen Öl-Konzerne provitieren sondern die Region und die darin lebenden Bürger.

Die Grundidee sieht folgendermaßen aus:

Ein Nahwärmenetz braucht auch Großabnehmer. Aus diesem Grund würden wir beginnen im ersten Schritt die Schule mit Schwimmbad und der geplanten Dreifachsporthalle anzuschließen. Die bestehende Heizungsanlage könnte ggf. zur Abdeckung von Spitzenlasten in das gesamte Nahwärmenetz integriert werden.

Dann die Leitungsführung über Bräuanger zur Kirche, Pfarrheim und Pfarrhaus (hier haben wir bereits Vorgespräche mit dem Ordinariat geführt, ob die grundsätzliche Bereitschaft zum Anschluss bestünde). Anliegende Privatgründstücke könnten auf Wunsch mit versorgt werden. Auch das ehem. Klostergebäude könnte angeschlossen werden.

Weiter über die Marktstraße zum Rathaus. Auch hier könnten anliegende Privatgrundstücke mit versorgt werden.

In einem zweiten Bauabschnitt könnte dann der Ringschluss über die Hopfenhalle und den St. Johanneskindergarten erfolgen und selbstverständlich wieder, auf Wunsch, mit allen privaten Anliegern.

Alfred Krojer
Marktrat, Energiereferent