Kategorie-Archiv: Jugendarbeit Nandlstadt

Schulsozialarbeiter 2013 in Nandlstadt

Freisinger Tagblatt vom 24.02.2012

Was lange währt, könnte 2013 gut werden. Zumindest stehen die Chancen nicht schlecht, dass Nandlstadt im kommenden Jahr einen Schulsozialarbeiter bekommt. Bis dahin wird an einer Hilfestellung für die Schule gearbeitet.

von Andrea Hermann

Nandlstadt – Auf dem Weg zu einem Schulsozialarbeiter für die Grund- und Mittelschule ist die Gemeinde Nandlstadt einen Schritt weiter: Nach einem Gespräch mit Vertretern des Amtes für Jugend und Familie sowie Rektor Walter Bauer vergangene Woche wird daran gearbeitet, dass 2013 eine Planstelle geschaffen wird. Das setzt aber voraus, dass der Jugendhilfeausschuss dem Vorhaben der Gemeinde grünes Licht gibt und der Landkreis 50 Prozent der Kosten übernimmt. Die andere Hälfte muss die Kommune übernehmen.

Einen Zuschuss gibt es nicht: „Wir fallen aus dem Förderrahmen des Freistaats“, erklärte Marktrat Alfred Krojer, der in Vertretung von Jugendreferentin Tanja Hörhammer bei dem Gespräch dabei war, auf FT-Nachfrage. Die Schule sei zu klein, und der Migrationsanteil an der Grundschule zu niedrig, um an Fördergelder zu kommen. „Trotzdem wollen wir die Sache vorantreiben“, erklärte auch Nandlstadts Geschäftsleiterin Elena Völz. „Die Notwendigkeit eines Schulsozialarbeiters ist unbestritten.“

In den kommenden Wochen wird das Amt für Jugend und Familie versuchen, die Nachbargemeinde Au ins Boot zu holen. Dann könnten sich zwei Gemeinden eine Stelle teilen, was langfristig kostengünstiger ist als eine Teilzeitstelle für Nandlstadt. Doch die Hoffnungen dürften nicht allzu groß sein. Immerhin hatte der Auer Bürgermeister Karl Ecker schon mehrfach betont, dass in Au „keine Notwendigkeit“ für einen Schulsozialarbeiter besteht. Klappt diese Kooperation nicht, wird eine Dreiviertelstelle für Nandlstadt angestrebt. Jedoch: „Unter 24 Stunden hat das keinen Sinn“, kündigte Krojer an.

Da die Schule aber eine kurzfristige, schnell Lösung braucht, ist für alle Beteiligten eine „soziale Gruppenarbeit“ vor Ort denkbar. Will heißen: Sozial auffälligen Kindern soll erzieherische Hilfestellung geboten werden. In einer Gruppe mit maximal acht Kindern können die Mädchen und Buben zusammen mit Sozialpädagogen des Trägervereins „Brücke Erding“ in mindestens sechs Monaten und maximal zwei Jahren bei den Treffen (zweimal wöchentlich) richtiges Sozialverhalten lernen – beim gemeinsamen Mittagessen, während der Hausaufgaben oder bei diversen Aktivitäten, zu denen beispielsweise auch das Schreiben von Bewertungen gehört. Diese ambulante Hilfe wird laut Brigitte Huber vom Amt für Jugend und Familie „gut angenommen“. Im Landkreis Freising wurden 2010 auf diese Weise 34 Kinder und Jugendlichen betreut – in drei Gruppen. „Wenn der Bedarf da ist“, könnte so eine Gruppe auch in Nandlstadt eingerichtet werden, erklärte Huber – als zusätzliches Angebot, nicht anstelle eines Schulsozialarbeiters.

Während das Jugendamt und die Schule an einer Übergangslösung arbeiten, wird sich der Jugendhilfeausschuss im Mai erneut mit dem Antrag für einen Schulsozialarbeiter für Nandlstadt befassen.

Antwort zum Leserbrief

Zu Briefe an die Redaktion vom Ausgabe 144 FT 25/26 Juni „ Ich schäme mich für unseren Marktrat“

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Beim Lesen des Artikels ergeben sich einige Fragen:

Von wem wurde der Bedarf für einen Gemeinde-Jugendpfleger festgestellt?

Welche umfangreichen Umfragen und Analysen wurden durch welches unabhängige Fachpersonal bereits durchgeführt, die den Bedarf für einen Jugendpfleger feststellten?

Es muss hier klargestellt werden, dass der Bedarf für einen Jugendpfleger nie ermittelt wurde.

Der Jugendausschuss wurde mit dem Ziel gegründet, ein grundlegendes Konzept für die Jugendarbeit in Nandlstadt zu entwickeln, um Fehlinvestitionen mit dem Geld unserer Bürger zu vermeiden.

Weder war die Einstellung eines Jugendpflegers beschlossene Sache, noch war der Bedarf eines solchen festgestellt. Verschiedene Konzepte (Schulsozialarbeiter/ Jugendpfleger) sollten überprüft werden, aber nur das des Jugendpflegers wurde dem Marktgemeinderat vorgestellt.

Der Leiter der Kooperation Kinder- und Jugendarbeit Haimhausen berichtete dem gesamten Marktrat bereits im Vorfeld, dass eine Kooperation mit mehr als zwei Gemeinden KEINEN SINN mache.

Deshalb war schon frühzeitig erkennbar, dass es für einen Streetworker keine klare Mehrheit bei den Ratskollegen gibt.

Ferner geht es uns nicht um die Einsparung von Haushaltsmitteln, sondern um deren sinnvollen Einsatz (auch der Schul-Sozialarbeiter muss letztendlich von der Gemeinde finanziert werden). Es geht darum, dass wir einen Streetworker für Nandlstadt nicht als zielführend betrachten. Wir sind überzeugt davon, dass ein Schulsozialarbeiter der richtige Weg ist.

Viele Eltern kennen den hohen schulischen Druck der heute auf den Kindern lastet, hervorgerufen zum einen durch unsere leistungsorientierte Gesellschaft, die Schwächen nur schwer akzeptiert und zum anderen durch unser dreigliedriges Schulsystem, dass Hauptschüler frühzeitig als Verlierer abstempelt. Diese schulpolitischen und gesellschaftlichen Vorgaben können wir durch unsere Gemeindepolitik leider nicht beeinflussen aber ein Schulsozialpädagoge kann hier frühzeitig die eine oder andere Entlastung und Hilfestellung geben.

Da die Umsetzung beider Konzepte finanziell leider nicht realisierbar ist (mehrmalige Ausage unseres Bürgermeisters), die Schule Nandlstadt die Arbeit eines Schulsozialarbeiters für notwendig erachtet, ist der Beschluss des Marktrates demzufolge nur logisch und verantwortungsbewusst, und hat mehr mit gesundem Menschenverstand als mit Parteienproporz zu tun.

Auch ist der Vergleich zwischen „den Problemen der Jugendlichen auf der Straße“ (was immer damit gemeint ist) und einer baulichen Investitionen, die mehrere Jahrzehnte der Gemeinde, den Vereinen und auch den jugendlichen zur Verfügung steht, nicht in Ordnung.

Wir wehren uns vehement dagegen, dass bei Berichten zum Thema Jugendarbeit immer von Problemen, Kriminalität und Drogen die Rede ist. Hier wird immer der Eindruck erweckt, als ob Nandlstadt eine Hochburg der Jugendkriminalität wäre. Dies ist nicht der Fall.

Die überwiegende Mehrzahl der Nandlstädter Jugendlichen ist in den zahlreichen Vereinen gut organisiert, bei denen man sich an dieser Stelle für die geleistete Jugendarbeit bedanken muss. Natürlich müssen auch in Nandlstadt Möglichkeiten zur Verbesserung des Angebots für Jugendliche, neben den Vereinen angestrebt werden, aber das ist für uns der zweite Schritt den wir auch tun werden.

Es ist nicht angebracht, dass man sich für eine demokratisch gefällte Entscheidung schämt, vielmehr sollte man sie respektieren und akzeptieren.

UWN Fraktion

Leserbrief Anton Hörhammer

Hallertauer Zeitung vom 29.06.2011

„0,4 Prozent der Hallenbaukosten können wir uns nicht mehr leisten“

Zur Ablehnung des gemeindeübergreifenden Konzepts für Jugendpfleger auf Initiative der Gemeinde Nandlstadt und der Bürgerliste Nandlstadt wurde der Bedarf für einen Gemeindejugendpfleger, zusammen mit den Gemeinden Au, Attenkirchen und Mauern, festgestellt. Hierzu schufen alle Fraktionen des Markrates Nandlstadt einen Jugendausschuss, der mit dem Kreisjugendring und den Nachbargemeinden einen Vertragsentwurf für die Einstellung eines Jugendpflegers erarbeitete.

Obwohl hierbei die CSU und die UWN voll mit eingebunden waren, fällt es der CSU und der UWN in der Marktratssitzung zur Beschlussfassung dieses Vertrages ein, dass ihnen die veranschlagten 18000 Euro pro Jahr, die der Anteil von Nandlstadt wären, zu hoch seien.

Wir bauen zwar um weit über vier Millionen Euro eine neue Turnhalle, in der die integrierten Jugendlichen der Vereine Sport treiben können, was auch gut ist, aber für die Probleme der Jugendlichen auf der Straße können wir uns 0,4 Prozent der Hallenneubaukosten nicht mehr leisten.

Der Unterhalt der neuen Sporthalle, genauso wie seit Jahrzehnten der des Hallenbades, ist weit höher und ein regelmäßiges Draufzahlgeschäft. Man fragt sich, ob hier nicht auf Kosten der Jugendlichen Parteienproporz betrieben wird. Ich schäme mich für unseren Marktrat.

Anton Hörhammer,

Marktrat BLN

Jugendpfleger contra Schulsozialarbeiter

Artikel Freisinger Tagblatt 17.06. 2011

Kampfabstimmung im Rathaus: Nandlstadt kippt Jugendpfleger

Nandlstadt – In einer Kampfabstimmung gipfelte am Donnerstag die hitzige Diskussion im Nandlstädter Gemeinderat zum Thema Jugendarbeit – mit einem verhängnisvollen Ende.

Auslöser der gut 45-minütigen Debatte war ein Vertrag, der in Zusammenarbeit mit drei weiteren Gemeinden sowie dem Kreisjugendring und -amt im Vorfeld angefertigt worden war. Darin ist geregelt, wie sich Nandlstadt, Au, Mauern und Attenkirchen die Stelle eines Jugendpflegers teilen können – und damit auch die Kosten.

Doch das Konzept gefiel einigen Markträten nicht. „Dieser Vertrag zeigt für mich ganz klar, dass man eigentlich nicht weiß, was man will“, sagte Andreas Hofstetter (CSU). Sein Vorschlag: „Erst den Bedarf ermitteln, bevor man weitreichende Entscheidungen trifft.“ Ins selbe Horn stieß auch Gerhard Betz (UWN). Erfahrungen hätten gezeigt, „dass ein Jugendpfleger nur zwei Gemeinden betreuen kann“ – im Falle Nandlstadts wären es aber vier. „Das kann nicht funktionieren“, sagte Betz.

Darüber hinaus machte sich der UWN-Rat erneut vehement für einen Schulsozialarbeiter stark – bis auf Au und Nandlstadt sei so ein Fachmann in allen anderen Kommunen im Landkreis im Einsatz. Bürgermeister Jakob Hartl betonte, dass das „zwei wichtige, aber völlig unterschiedliche Sachen“ seien. Nun gelte es, über einen Jugendpfleger abzustimmen. Jedoch hatte der Rathauschef vor wenigen Wochen noch betont, dass beides nicht möglich sei. Also musste eine Entscheidung her.

Dass Nandlstadt „kein unbeschriebenes Blatt“ ist, was Kriminalität und Drogen-Delikte betrifft, betonte Gisela Kurkowiak (SPD). Darum plädierte sie für einen Jugendpfleger, der „Ansprechpartner für alle Jugendlichen“ ist. Auch Jugendreferentin Tanja Hörhammer (BLN) fand das Modell als „Einstiegskonzept“ gut. Denn: „Die Notwendigkeit eines Jugendpflegers ist da.“ Und der große Vorteil: „Jetzt ist es machbar.“

Massive finanzielle Bedenken hatte Franz Mayer (CSU): Zwei Jahre (ein Jahr Vertragslaufzeit, ein Jahr Kündigungsfrist) würde sich die Kommune verpflichten, die Kosten für einen Jugendpfleger zu übernehmen – macht bei den von Hartl bezifferten 1500 Euro pro Monat insgesamt 36 000 Euro aus. „Für eine Testphase ist mir das zu viel“, sagte Mayer.

Hans-Joachim Schleif (BLN) hätte es begrüßt, das Thema „nach hinten zu schieben“. Immerhin hatte der Bürgermeister mitgeteilt, dass sich der Schulverband Nandlstadt um einen Schulsozialarbeiter bemühen wird. Wenn der Jugendhilfeausschuss des Landkreises dem in der Sitzung im Oktober zustimmt, muss die Kommune 50 Prozent der Kosten übernehmen – den Rest gibt’s als Zuschuss. Schleifs Vorschlag: „Abwarten, wie sich diese Person in der Schule positioniert“.

Doch noch länger warten wollte offensichtlich niemand. Und so kam es nach gut 45 Minuten zur Abstimmung: Mit 9:8-Stimmen wurde eine Kooperation mit den drei anderen Gemeinden und damit der Jugendpfleger abgelehnt.

Schulsozialarbeiter

Freisinger Tagblatt 21. Mai 2011
Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/au-hallertau/hauptschule-nandlstadt-arbeit-einenschulsozialarbeiter-1251890.html

Hauptschule Nandlstadt: Arbeit für einen Schulsozialarbeiter ist da!

Schulamtsdirektor Josef Hauner
„Ein Jugendpfleger kann nicht in die Schule gehen.“
Nandlstadt – Im Kampf um einen Schulsozialarbeiter für die Hauptschule Nandlstadt
bekommt UWN-Gemeinderat Gerhard Betz Unterstützung: Für Schulleiter Walter Bauer
ist so eine Fachkraft „wünschenswert“.

Seit über einem Jahr kämpft UWN-Gemeinderat Gerhard Betz für einen Schulsozialarbeiter an der Hauptschule Nandlstadt – bislang vergebens. Die Kommune hat sich für einen Jugendpfleger ausgesprochen – in Kooperation mit den Gemeinden Au, Attenkirchen und Mauern. Doch Betz gibt nicht auf. Unterstützung bekommt er nun von Nandlstadts Schulleiter Walter Bauer, für den ein Schulsozialarbeiter „wünschenswert“ ist.

„Je früher man an Schüler und Eltern rankommt, desto besser ist es später“, ist Bauer überzeugt. Will heißen: Bei „Problemen im pädagogischen Bereich“ könnte eine entsprechende Fachkraft frühzeitig ansetzen, zudem bei der Suche nach Ausbildungsplätzen behilflich sein und auch Vermittler zwischen Eltern, Schule und Behörden, zum Beispiel Jugendamt, sein. Zwar wäre eine ganze Stelle für Nandlstadt zu viel, erklärte Bauer auf FT-Nachfrage, aber „eine halbe wäre ideal – Arbeit hätte er“.

Dass diese Aufgaben von einem Jugendpfleger mit übernommen werden, diesem Gedankengang von Nandlstadts Bürgermeister Jakob Hartl zeigt Schulamtsdirektor Josef Hauner die rote Karte: „Ein Jugendpfleger kann nicht in die Schule gehen.“

Die Hauptschulen in Au und Nandlstadt sind übrigens die einzigen im Landkreis Freising, die keinen Schulsozialarbeiter haben, berichtete Hauner. An den übrigen neun Hauptschulen seien neun Fachkräfte im Einsatz – alles „volle Stellen“, erklärte Hauner. Und diese Entwicklung sieht er durchaus positiv: „Wir begrüßen es, wenn die Schule Unterstützung von Außen bekommt – aber nur, wenn die Notwendigkeit besteht.“ Denn: „Viele Probleme können nicht von Lehrern bewältigt werden.“ Hier sei ein Schulsozialarbeiter die optimale Lösung.

Prinzipiell, so Hauner, wären viele Kombinationen möglich: Die Kooperation zweier Hauptschulen, aber auch die Kombination Grundschule und Hauptschule. Letzteres Konzept streben die Gemeinde Neufahrn und die Stadt Freising für St. Lantbert an.

Dass sich Au und Nandlstadt eine Stelle teilen, ist unwahrscheinlich: Bürgermeister Karl Ecker aus Au sieht in seiner Hauptschule keine Notwendigkeit, einen Schulsozialarbeiter zu installieren. Doch für Nandlstadt alleine wäre auch eine Teilzeit-Stelle denkbar. Und finanzielle Unterstützung gibt es dank eines Programms der Staatsregierung auch: Wenn die Kommune einen Antrag stellt und der Landkreis die Notwendigkeit anerkennt, dann werden die Kosten 50:50 geteilt, berichtete Hauner.

Noch fehlt Gerhard Betz die mehrheitliche Unterstützung im Gemeinderat – allen voran von Bürgermeister Jakob Hartl. Aber: „Ich lasse nicht locker.“ Immerhin könnte man durch einen Schulsozialarbeiter auch die mangels Schüler vom Aus bedrohte Hauptschule stärken, eine Hausaufgabenbetreuung aufbauen und präventive Jugendarbeit leisten.

Entschieden ist in dieser Sache noch nichts – die Gespräche sind am Laufen. In diese ist auch Schulleiter Walter Bauer eingebunden. „Hier vertrete ich auch meine Meinung.“ Und diese geht über eine Fachkraft für die Hauptschule sogar hinaus: „Auch in der Grundschule wäre ein Schulsozialarbeiter sinnvoll“, ist Bauer überzeugt. Denn: „Je früher man reingeht, desto besser ist es.“

Arbeitsgruppe Jugendarbeit

Freisinger Tagblatt
Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/freising/au-hallertau/nandlstaedter-marktrat-bildet-arbeitsgruppe-jugendarbeit-1051641.html

  • Artikel publiziert am: 17.12.2010 – 13.29 Uhr

Nandlstädter Marktrat bildet Arbeitsgruppe für Jugendarbeit

Nandlstadt – Eine Arbeitsgruppe soll sich künftig intensiv mit dem Thema „Jugendarbeit“ in Nandlstadt auseinandersetzen. Dabei geht es auch um eine mögliche Kooperation mit anderen Gemeinden.

Auf Vorschlag von Bürgermeister Jakob Hartl wurde die Arbeitsgruppe in der Marktratssitzung am Donnerstag gebildet. Ihr gehören neben dem Rathauschef Jugendreferentin Tanja Hörhammer (BLN), Gisela Kurkowiak (SPD), Gerhard Betz (UWN) und Maria Seidenschwang (CSU) an.

Hartl führte aus, dass es zwischen den drei Gemeinden Au, Attenkirchen und Nandlstadt bereits Vorgespräche und einen Informationsaustausch mit Fachleuten gegeben habe. Das habe sich herumgesprochen, berichtete Hartl. Andere Gemeinden seien hellhörig geworden und hätten sich „sehr interessiert“ gezeigt, sich an einer Kooperation zu beteiligen. Namen wollte er aber noch nicht nennen. Kein Geheimnis ist es hingegen, dass Nandlstadt, Au und Attenkirchen in der offenen Jugendarbeit gerne gemeinsame Sache machen würden. Personal und anfallende Kosten könnte man sich dann teilen.

Mit Hilfe der Arbeitsgruppe sollen nun viele Details geklärt werden: Welches Personal kümmert sich wann, wo und vor allem wie um den Nachwuchs? Dies müssten die beteiligten Gemeinden gemeinsam klären. „Es ist keine billige Sache, deshalb sollte man das Ganze auch nicht über das Knie brechen“, betonte Hartl, dem Sorgfalt wichtiger als Eile ist.

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