Windkraftanlagen bei Großgründling

Die Fa. tetra r.e GmbH aus Landsberg am Lech plant den Bau von zwei Windkraftanlagen bei Großgründling. Der Nandlstädter Bürgermeister Jakob Hartl hat dazu eine Umfrage für die Nandlstädter Bürger erstellt, die mit den Marktnachrichten an alle Haushalte verteilt wurde. Die Umfrage kann auch auf der Homepage des Marktes heruntergeladen werden:

http://www.markt-nandlstadt.de/assets/Uploads/Windkraft/SchreibenHartl.pdf

Wir weisen darauf hin, dass diese Umfrage mit dem zugehörigem Schreiben nicht mit dem Marktrat abgestimmt ist und von Hr. Hartl im Alleingang erstellt wurde.

Das Schreiben ist sehr einseitig verfasst und stellt den Bau der Windkraftanlagen ausschließlich negativ dar. Eine Teilnahme an der Umfrage ist nur mit Angabe von Namen und Adresse möglich. Dies soll Mehrfachabgaben verhindern. Aus unserer Sicht ist diese Umfrage mehr als unglücklich. Grundsätzlich ist eine Bürgerbefragung natürlich eine gute Sache, die wir befürworten. Allerdings sollten solche Befragungen neutral verfasst sein und nicht mit subjektiven Darstellungen und falschen Fakten eine bestimmte Richtung vorgeben. Jeder Bürger sollte die Möglichkeit haben, sich umfassend zu informieren und vor allem auch die Argumente beider Seiten kennen.

Die Fa. tetra r.e GmbH hat zu der Umfrage Herrn Hartls eine Stellungnahme verfasst und diese an alle Markträte verschickt. Mit freundlicher Genehmigung der tetra r.e GmbH veröffentlichen wir diese nachfolgend, um Ihnen die Möglichkeit einer Meinungsbildung unter Einbeziehung aller Argumente zu ermöglichen:

 

Sehr geehrter Damen und Herren des Marktgemeinderates Nandlstadt,

 

In der vergangenen Woche durften wir der Tagespresse entnehmen, dass die Marktgemeinde Nandlstadt eine Befragung ihrer Bürger zu dem von uns geplanten Windenergieprojekt durchführen lässt. Dieser Schritt wird grundsätzlich von uns sehr begrüßt, da es in unseren Augen wichtig ist,die vielfältigen Stimmen der Nandlstädter Bevölkerung zu hören. Unsere hoch geschätzte Demokratie lebt  ja insbesondere von diesem ungefilterten Meinungsspektrum und der freien Äußerung derselben.
Beim Betrachten des Umfrageformulars und dem damit einhergehenden Anschreiben drängt sich für uns jedoch leider nun der Eindruck auf, dass beim Verfasser das Interesse an einem echten Stimmungsbild eher gering ausfällt. Vielmehr wird durch Vorverurteilungen, Falschaussagen und Behauptungen versucht, manipulativ auf die Teilnehmer der Befragung einzuwirken.
 Auch wenn die Argumente unterschiedlich sind, geht es doch für Befürworter wie für Gegner um so große Güter wie Gesundheit, Heimat und Natur. Ist es da zu viel verlangt, eine anonyme Abstimmung ohne Sorge vor einer Unterteilung in Lager, rein nach demokratischen Grundsätzen abzuhalten? Gerade in einer Zeit, in der Hetze und „Fake News“ unsere Gesellschaft zunehmend zu unterwandern versuchen,  ist es doch die Pflicht einer Kommune, neutral und sachlich bei solch konfliktträchtigen Themen an die Bürger heranzutreten.

 

Wir halten es an dieser Stelle für angebracht, die Ausführungen aus den Unterlagen für Sie nochmals richtigzustellen und zu erläutern:

 

Eine dieser beiden riesigen Bauwerke soll als sogenannte Bürgerenergie-Anlage entstehen, um zum einen Interessierten aus der Region ein Angebot zur Beteiligung und zur Investition zu machen, zum anderen wird damit aber auch angestrebt, Bürgerinnen und Bürger, die diesen Anlagen kritisch gegenüberstehen, zu umgarnen.“

 

Wir wollen niemanden umgarnen. Zweifelsfrei stärkt Bürgerbeteiligung die Akzeptanz. Vielmehr dient sie jedoch der regionalen Wertschöpfung, da Bürger vor Ort eine Rendite erhalten und somit Geld in der Region bleibt und diese nachhaltig steigt. Das kann in Lamerdingen, Fuchstal und Berg sehr gut beobachtet werden. Hier ärgern sich viele Beteiligte darüber, dass sie nicht mehr Geld – oder gar keines – investiert haben. Bei dem sehr erfolgreichen Bürgerwindrad Kammerberg (24% über Prognose in 2017 ) erzielt die Genossenschaft durch das eine Windrad enorme Einkünfte, somit profitieren Mitglieder im ganzen Landkreis.

 

Damit Ihre privaten jährlichen Stromkosten mit dem Ertrag aus der Beteiligung gedeckt werden, muss die Beteiligung an der Anlage sicher weit über 50.000 Euro betragen. Und die EEG-Umlage steigt für alle weiter.“

 

Ein mittlerer Haushalt wird auf dem Land rund 4.000 kWh Stromverbrauch haben. Bei 30 Ct/kWh  errechnet sich ein jährlicher Preis von 1.200 €/a für Strom im Privathaushalt. Im Mittel haben wir eine Rendite auf das Bürgerkapital von 4,5 % und 6 % bei unseren Bürgerwindanlagen. Gehen wir in Nandlstadt von nur 3,5 % aus, käme das Geld für den jährlichen Stromverbrauch schon aus einer Einlage in Höhe von rund 35.000 € zusammen. Die EEG-Umlage wird durch die nun ans Netz gehenden Windenergieanlagen nicht weiter steigen. Hierzu ist die Vergütung zu niedrig. Bei z.B. 6 Ct/kWh und einem Börsenstrompreis von 3,5 Ct/kWh beträgt der Anteil der EEG-Umlage von neuen Windenergieanlagen nur 2,5 Ct/kWh. Dies führt zur Senkung der derzeit knapp 7 Ct/kWh EEG-Umlage. Da Anlagen mit den höchsten Vergütungssätzen nun nacheinander aus der EEG-Vergütung fallen, wird die Umlage zusätzlich niedriger.

 

Eine Anlage in Norddeutschland hat den doppelten Ertrag.“

 

Ja, Anlagen am Nordseedeich bringen in etwa das 1,5- bis maximal 2-fache als Anlagen bei uns. Nur benötigen wir für den Transport ins energiehungrige Süddeutschland neue Netze. Durch den derzeitigen Kurs der bayerischen Staatsregierung kommt es zu drastischen Anstiegen der Netznutzungsentgelte für bayerische Unternehmen und Privatkunden. Je weniger Windkraft und PV in Bayern ausgebaut wird, umso mehr Trassennutzung benötigen wir von Norden her. Die Netznutzungsentgelte sind in den vergangenen Jahren schon sehr gestiegen und werden bald noch drastischer steigen. Von daher ist eine Windenergieanlage in Bayern volkswirtschaftlich wesentlich effektiver als eine in Norddeutschland, die z.T. den Strom wegen übervoller Netze gar nicht einspeisen kann und wenn, dann der Strom 800 km transportiert werden muss.

 

Eine Anlage in der Größe wie z. B. bei Schweitenkirchen (Höhe rund 70 m) wäre unter Umständen vertretbar. Zwei 200 m hohe Windtürme beeinträchtigen nicht nur das Landschaftsbild der Hallertau beträchtlich. Die nachteiligen Auswirkungen erstrecken sich nicht nur auf Nandlstadt und seine Ortsteile, sondern besonders auch auf unseren Nachbarmarkt Au mit ihrem Ortsteil Haslach.“

 

Hier hat sich der Verfasser um fast 100 % vertan. Man verschätzt sich jedoch in der Tat recht schnell bei WEA, was die Größe anbelangt. Die Anlagen in Schweitenkirchen sind 133 m hoch (Nabenhöhe 98 m). Die von uns geplanten sind mit 199 m (Nabenhöhe 141 m) um 50 % höher, als die in Schweitenkirchen. Ob 133 m oder 199 m – beide Anlagen lassen sich nicht mehr hinter der Hecke verstecken. Es wird hier die Energiewende sichtbar und sie wird im Idealfall durch eine Beteiligung von den Bürgern aus der Region mitgetragen.

 

der Schallleistungspegel der geplanten WEAs ist im Übrigen ähnlich wie in Sünzhausen. Der von uns angedachte Typ hat einen maximalen Pegel von 104 dB(A), der in Sünzhausen 102 dB(A)

 

Außerdem gut zu wissen:
 
Infraschall wird von bayerischen Landesamt für Umwelt sehr ausführlich erläutert und als unkritisch bewertet (https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf). 
Windenergieanlagen – beeinträchtigt Infraschall die Gesundheit? 2 Bayerisches Landesamt für Umwelt 2016 1 Was ist Infraschall? Schall breitet sich in Luft mit …

 

Wegen Schattenschlag gelten Abschaltvorgaben, so dass dieser niemanden wirklich beeinträchtigt

 

Die bayerische Regelung „H 10“, die einen Mindestabstand zur Bebauung in der zehnfachen Höhe der Anlage vorschreibt, aus berechtigten Gründen, greift hier nicht, da ein alter Vorbescheid vorhanden ist. Da dieser Vorbescheid nicht alle Belange abgedeckt hat, käme hier sicher eine neue rechtliche Überprüfung in Frage.“

 

Die 10H-Regelung schreibt keinen Mindestabstand zur Bebauung vor. Es gilt durch 10H, dass innerhalb dieses Abstandes (z.B. 10 x 199 m = 1990 m), von der Wohnbebauung aus gesehen, Windenergieanlagen nicht mehr privilegiert sind. Innerhalb dieses Abstandes benötigt man zur Schaffung von Baurecht für Windenergieanlagen einen Flächennutzungs- und Bebauungsplan – wie es im Übrigen schon immer für eine PV-Freiflächenanlage erforderlich ist.

 

Der Vorbescheid hatte sich mit der baurechtlichen Zulässigkeit befasst (weswegen auch 10H nicht greift), die artenschutzrechtliche und immissionsschutzrechtliche Thematik wurde nun eingearbeitet. Die Gutachten haben wir den nun vorliegenden Antrag auf Vollgenehmigung beigefügt.

 

 „Der Marktgemeinderat Nandlstadt wird sich in absehbarer Zeit mit dem Antrag auseinandersetzen müssen. Daher ist es hilfreich, Ihre Meinung zu kennen. Ich bitte Sie daher, den beiliegenden Fragebogen auszufüllen und ihn an den Markt zurückzusenden. Werfen Sie ihn einfach im Briefkasten des Rathauses ein oder schicken Sie ihn über die Post an die Gemeindeverwaltung zurück.“

 

Der Marktgemeinderat wird vom LRA Freising um das gemeindliche Einvernehmen befragt. Wenn das LRA zum Schluss kommt, dass eine oder zwei Anlagen genehmigungsfähig sind, wird es – bei Ablehnung durch den Gemeinderat – wohl das gemeindliche Einvernehmen ersetzen. Befassen muss sich der GR mit der Thematik Rotorrecht am Windrad Süd und der damit verbundenen Frage, ob eine Bürgerbeteiligung am Projekt möglich wird.

 

Wir würden uns freuen, auch zukünftig einen fairen und sachlichen Dialog mit Ihnen und den Nandlstädter Bürgern führen zu können. Die Vielzahl der Projekte der letzten Jahre zeigen uns, dass am Ende nicht das Windrad, sondern die Art und Weise der Diskussionsführung während der Entwicklungsphase über die Lebensqualität und das Miteinander in den umliegenden Orten entscheidet. Lassen Sie uns diese Erfahrung gemeinsam nutzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stefan Schinko
Robert Sing
Thomas Tronsberg
Vitus Hinterseher
tetra r.e GmbH
Ehrenpreisstraße 2
86899 Landsberg am Lech
Geschäftsführer:
Thomas Tronsberg
Robert Sing
Stefan Schinko
Vitus Hinterseher

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Einigkeit bei den Unabhängigen Wählern – Vorstandschaft bestätigt

Die Unabhängigen Wähler (UWN) sind so stark wie nie: 91 Mitglieder hat der Verein mit politischer Ausrichtung derzeit; acht Mitglieder mehr als noch im vergangenen Jahr; und 24 Stimmberechtigte haben kürzlich den Weg zum Huberwirt nach Hausmehring zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen gefunden.

UWN-Vorsitzender Gerhard Betz freute sich über die rege Anwesenheit so vieler Mitglieder und den steten Mitgliederzuwachs: „Das zeigt, dass wir bürgernah sind und unser Fokus rein auf Nandlstadt liegt und wir nichts mit den Problemen der „großen Politik“ zu tun haben“.
Betz berichtetein seinem Jahresbericht von der Arbeit der UWN im Marktrat und den Aktivitäten als Verein.
Im Marktrat hatten die Unabhängigen Wähler mit ihren Fraktionsmitgliedern Gerhard Betz, Jürgen Kronthaler, Michael Wagensonner, Thomas Bogner, Monika Linseisen und Maria Rauscher im vergangenen Jahr drei Anträge gestellt. Dabei ging es um die Installation einer E-Bike Ladestation, der Entschärfung der S-Kurve zwischen Kronwinkl und Baumgarten und die Behandlung eines Schreibens der BBV Landsiedlung bezüglich der Übergabe des Baus der Windkraftanlagen bei Großgründling an Tetra r.e. GmbH.
Auch als Verein waren die Unabhängigen Wähler aktiv und präsent: Ende März veranstaltete man zusammen mit dem VdK eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung. Mit rund 90 Besuchern war der Vortrag von Rechtsanwalt Stefan Götzfried ein voller Erfolg.
Des Weiteren beteiligten sich die UWN als Verein an der Marktmeisterschaft der Stockschützen, beim Hopfenfesteinzug, beim Hopfenfestlauf und bei der Vereinsolympiade.
Aufgrund der wachsenden Mitgliederzahl, ist auch die Summe der Mitgliederbeiträge höher geworden, weshalb Kassier Robert Urbaneck in seinem Bericht von einem Kassenplus berichten konnte. Die Kassenprüfer Georg Rauscher und Jürgen Kronthaler bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und ihrem Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde zugestimmt.
Alfred Krojer leitete die Neuwahlen. Per Handzeichen wurde die neue Vorstandschaft gewählt. An der Vereinsspitze ergaben sich keine Neuerungen: Gerhard Betz bleibt erster Vorsitzender; Alexander Mörwald wurde in Abwesenheit in seinem Amt als „Vize“ bestätigt. Robert Urbaneck bleibt Kassier und Barthl Zeilhofer, der „Schriftführer der ersten Stunde“ der UWN, übernimmt dieses Amt für weitere zwei Jahre.
Laut Satzung des Vereins muss pro angefangenen zehn Mitgliedern ein Beisitzer gewählt werden, was (mindestens) zehn Beisitzer bei den derzeitigen 91 Mitgliedern macht. Bei der Mitgliederversammlung der UWN gab es sogar elf Kandidaten, die im Block einstimmig zu Beisitzern gewählt wurden.
Maria Rauscher und Monika Linseisen berichteten dann noch von Themen aus dem Marktrat, darunter die Arbeit im Bereich „Kinder und Jugend“ und dem Stand beziehungsweise der Kosten für die Anbauten an den beiden Kindergärten, sowie dem Haushaltsplan der UWN-Fraktion für das Jahr 2018. Auch gab es aus der Versammlung einige Anfragen und Anregungen für die weitere kommunalpolitische Arbeit. Dabei waren der Planungsstand der geplanten Regenrückhaltebecken, Elektromobilität und der Ausbau des Radwegenetzes, sowie die allgemeine Parkproblematik im Ort, die oftmals das Durchkommen von Versorgungsfahrzeugen verhindert, Themen von allgemeinem Interesse.

Gruppenbild:
Die neu gewählte, erweiterte Vorstandschaft der Unabhängigen Wähler: (v. links) Herbert Brandmeier (Beisitzer), Barthl Zeilhofer (Schriftführer), Georg Wimmer (Beisitzer), Gerhard Wittrin (Beisitzer), Robert Urbaneck (Kassier), Anton Kühner (Beisitzer), Gerhard Betz (1. Vorsitzender), Walter Hobmeier (Beisitzer), Angelika Georg (Beisitzerin), Thomas Berger (Beisitzer), Thomas Walter (Beisitzer), Manuel Glomann (Beisitzer) und Alfred Krojer (Beisitzer).

Windkraft – Antrag zu Bürgerbeteiligung

Die UWN-Fraktion hat folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hartl,
Sehr geehrter Herr Reithmeier,

aus aktuellem Anlass (beigefügtes Schreiben der BBV Landsiedlung bzgl. der Übergabe der Planung und des Baus der Windkraftanlagen an tetra r.e. GmbH) bittet die UWN Fraktion um Behandlung und Besprechung dieser Thematik bei der nächsten Marktratssitzung im November 2017.

Dazu würden wir Sie bitten, die neuen Ansprechpartner Herrn Vitus Hinterseher und Herrn Stephan Schinko oder deren Vertreter einzuladen, damit diese ihre weitere geplante Vorgehensweise  – vor allem hinsichtlich einer möglichen Bürgerbeteiligung an dem Windkraft-Projekt – darlegen können.

Des Weiteren bittet die UWN Fraktion darum alle diesbezüglichen Unterlagen, die die Verwaltung von der BBV Landsiedlung und der tetra r.e. GmbH in Bezug auf den Projektübergang erhalten hat, im Vorfeld an die Marktratsmitglieder weiterzuleiten.

Wir bitten Sie diesen Antrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf die Tagesordnung der Gemeineratssitzung zu setzen und zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Maria Rauscher                                                                  Gerhard Betz

UWN Fraktionssprecherin                                               1. UWN Fraktionsvorsitzender

Hopfenfest

Auch heuer waren wir als UWN wieder aktiv beim Hopfenfest dabei!

Los ging es mit dem Auszug am Donnerstag, den 28.09. Am Samstag stellten wir dann drei Vertreter, die beim Hopfenlauf teilnahmen und Sonntags ging es dann noch um die Vereinsmeisterschaft.

Bei der Vereinsmeisterschaft konnten wir uns mit einem sensationellen 4. Platz sogar noch zum Vorjahr verbessern. Der Preis sind 30 Liter Bier, die wir gerne bei einem Sommerfest genießen werden. Nachfolgend einige Impressionen dazu:

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

Marktmeisterschaft der Stockschützen

Auch heuer sind wir wieder mit einer UWN-Mannschaft bei der Marktmeisterschaft der Stockschützen des TSV Nandlstadt angetreten.
Wir haben in unserer Gruppe einen hervorragenden 5.Platz erreicht und uns damit im Vergleich zum 7.Platz im letzten Jahr deutlich verbessert. Aber im Mittelpunkt stand natürlich auch dieses Jahr der Spaß und die Gesseligkeit.

Hier einige Bilder dazu:

Antrag auf Entschärfung der S-Kurve Verbindungsstraße Nandlstadt – Baumgarten

Der folgende Antrag wurde von der UWN an den Marktrat gestellt:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrte Damen und Herren des Marktrates,

viele Bürger aus den Ortsteilen Baumgarten und Andorf zeigen sich besorgt über das große Gefahrenpotential, das die S-Kurve in der Verbindungsstraße Nandlstadt-Baumgarten (Baumgartner Str.) birgt.
Besonders in den Sommermonaten und an den Wochenenden ist diese Verbindungsstraße stark frequentiert: viele Kinder sind auf ihren Fahrrädern zum Fußballtraining zum Sportplatz, zum Tennisheim oder ins Waldbad unterwegs. Auch ist diese Straße ein beliebter Spaziergänger- und Sportlerweg. Teilweise müssen Fußgängergruppen von bis zu zehn Personen bei ihrem Sonntagsspaziergang überholt werden. Der Straßenabschnitt gehört zum Abens-Radweg und wird auch als Anbindung an den Isar-Radweg durch größere Radfahrergruppen benutzt.
Die S-Kurve in dieser Straße ist hierbei besonders wenn Gras und Getreide hoch stehen, sehr unübersichtlich  und Personen und Fahrradfahrer können leicht übersehen werden.
Die UWN Fraktion hat dieses Problem bereits in einem Gespräch mit der Polizei angesprochen. Deren Vorschlag ist es, die Geschwindigkeit auf diesem Straßenstück auf 60 km/h zu begrenzen, um das geschilderte Gefahrenpotential zu verringern und die Straße für unsere Bürger und vor allem für Kinder sicherer  zu machen.

Der Vorschlag der UWN Fraktion ist es, zwei Verkehrsschilder mit der Begrenzung auf 60km/h (nach dem Ortsschild und nach der Kreuzung Nandlstadt-Baumgarten-Andorf-Schatz) und vor der gefährlichen Kurve zusätzliche Warnzeichen „Achtung Fußgänger“ aufzustellen.
Im Anhang finden Sie Bilder der unübersichtlichen S-Kurve und Vorschläge für Verkehrsschilder.

Wir bitten um Behandlung dieses Punktes in der nächsten Gemeinderatssitzung.

Mit freundlichen Grüßen,

Maria Rauscher                                                                  Gerhard Betz
UWN Fraktionssprecherin                                                UWN Fraktionsvorsitzender

Großes Interesse am Vortrag zur Patientenverfügung

Großer Andrang herrschte beim Huberhof in Airischwand bei der Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung, die wir am Freitag zusammen mit dem VDK veranstalteten. Rund 90 Gäste hörten sich den sehr informativen Vortrag von Rechtsanwalt Dipl.-Jur. Stefan Götzfried an. Einleitend stellte Götzfried anhand des “Falles Monika” vor, wie ein Schicksal ohne Patientenverfügung aussehen kann. Danach schilderte er die gesetzlichen Rahmenbedingungen und mögliche Regelungen, die in einer Patientenverfügung getroffen werden können. Als wichtige Aspekte wurden die Selbstbestimmung und auch die Entlastung von Angehörigen genannt. Ebenso gab es Informationen zur formellen Umsetzung, so sind z.B. möglichst genaue Formulierungen, wann welche Maßnahmen getroffen werden sollen, wichtig. Dass das Thema auf großes Interesse stößt, konnte man an den vielen Fragen nach dem Vortrag erkennen. Diese wurden von Hr. Götzfried alle kompetent beantwortet. Am Ende der Veranstaltung bedankten sich sowohl UWN als auch der VDK bei Herrn Götzfried mit einem kleinen Geschenk.

 

Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung

Die UWN veranstaltet zusammen mit dem VDK eine Informationsveranstaltung zu dem wichtigen Thema Patientenverfügung. Rechtsanwalt Dipl.-Jur. Stefan Götzfried hät dazu am 31.03. im Huberhof in Airischwand einen Vortrag. Die ganze Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Jahreshauptversammlung

Am 28.11.16 fand unsere Jahreshauptversammlung beim Posthalter in Nandlstadt statt.
Dabei wurde auf das Jahr 2016 sowohl in politischer als auch in vereinsmäßiger Hinsicht zurück geblickt. Mittlerweile haben wir 82 Mitglieder und sind somit die stärkste politische Gruppierung im Markt.

Über die aktuellen Themen im Marktrat informierten die Markträte Maria Rauscher,  Jürgen Kronthaler und Michael Wagensonner und UWN-Vorsitzender und 3. Bürgermeister Gerhard Betz. Einen Rückblick auf das Vereinsleben, an dem 2016 rege teilgenommen wurde, zeigte zweiter Vorsitzender Alexander Mörwald. Der Kassenbericht wurde von Kassier Robert Urbaneck vorgetragen. Dass dieser in Ordnung war, wurde von den Kassenprüfern bestätigt.

Zum Abschluss der Versammlung wurden an unsere weiblichen Markträte, Maria Rauscher und Monika Linseisen, Blumen für ihre engagierte Tätigkeit überreicht.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Gerhard Betz (erster Vorsitzender und 3. Bürgermeister), Monika Linseisen (Markträtin), Robert Urbaneck (Kassier), Maria Rauscher (Markträtin), Bartl Zeilhofer (Schriftführer), Alexander Mörwald (zweiter Vorsitzender)

Infoveranstaltung: Wie sichere ich mein Zuhause gegen Einbrüche?

Unsere Informationsveranstaltung zum Thema Einbruchssicherheit am 21.10.16 im Posthalter war ein voller Erfolg! Alle Sitzplätze waren besetzt, als Kriminalhauptkommissar Johann Radlmaier von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle über sinnvolle Maßnahmen zum Einbruchsschutz informierte. Interessant waren auch die Statistiken. So ist zu beobachten, dass sich die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren tatsächlich deutlich erhöht hat. Allerdings wurde das Niveau der 90er Jahre, in denen es noch deutlich mehr Einbrüche als jetzt gab, noch nicht wieder erreicht.
Oft werden Einbrüche von Kriminellen aus Osteuropa begangen, die nach dem Einbruch wieder verschwinden. Die Aufklärungsquote ist dabei sehr niedrig. Das größte Problem der Polizei sieht Radlmaier in der zu geringen personellen Ausstattung der Polizei. Doch hier wäre eigentlich die Politik gefordert. Interessant auch noch die Statistik für Nandlstadt: 2016 wurden bisher 3 Einbrüche verübt, in den beiden Jahren zuvor keiner.

Nach dem Vortrag bedankten sich Gerhard Betz und Michael Wagensonner von der UWN bei Herrn Radlmaier für seine Ausführungen.